Wilde Pferde

Gibt es die Regenbogenbrücke?

Aktualisiert: 23. Sept.

In meinem heutigen Blogartikel geht es um meinen Zugang zur Tierkommunikation (TK) und die Konzepte der Regenbogenbrücke, des Jenseits und der Reinkarnation von Tieren. Ich hoffe es zeigt euch, wie ich arbeite und was mir dabei wichtig ist.

Heute schaute ich ein Summit-Interview mit einem Tierkommunikator aus Singapore. Er sprach über das Leben unserer Haustiere im Jenseits. Was ich daran spannend finde ist, dass ich etwas andere Erfahrungen mache, als er es tut. Das soll nicht heißen, dass er, ich oder sonst wer im Recht ist und der jeweils andere falsch liegt. Das denke ich wirklich nicht. Trotzdem möchte ich euch ein bisschen darüber erzählen.


© agsandrew /canva.com

Über unsere menschlichen Gedankenkonzepte

Wir, als Mensch, sind niemals ohne vorgefertigte Konzepte in unserem Kopf. Eine amerikanische Tierkommunikatorin meinte kürzlich in einem Video, sie hätte keine Konzepte gehabt, bevor sie ihre Ausbildung zur TK begonnen hatte. Auch wenn ich ihre Lebensumstände nicht kenne, empfinde ich dies eher als unwahrscheinlich. Denn wir alle wachsen in Regel in einem mehr oder weniger religiösen Umfeld auf. Egal um welche Religion oder Glaubensrichtung es sich handelt, schon früh lernen wir z.B. gewisse Modelle über das Jenseits. Auch bei mir was das so, durch den ursprünglich christlichen Glauben in dem Fall „Himmel und Hölle“. Diese Modelle sind für immer in unserem Unterbewusstsein verankert. Das kann man, meiner Meinung nach, nicht abstreiten. Und auch das Konzept der Regenbogenbrücke entdeckt man wohl nicht einfach so aus dem Nichts heraus, weil ein Tier davon erzählt. Denn es reicht, wenn man vor Jahren mal ein Bild gesehen hat, auf dem dies dargestellt wurde. Dies bleibt in unserem Unterbewusstsein bestehen und wird dann später mitunter in eine TK integriert. Und wie gesagt, ich denke nicht, dass dieses Konzept grundsätzlich falsch ist. Ich denke nur, dass es hier unterschiedliche Wahrnehmungen gibt.

Das Konzept der Regenbogenbrücke

Nun sprach der TK in dem Interview über die Regenbogenbrücke und das Jenseits. Er beschrieb es als einen Ort in Form einer grünen Wiese, wo alle Haustiere glücklich leben und dort auch neue Freunde finden. Sie sind dort frei von Schmerz und Krankheit. Zugleich brauchten die Tiere nach dem Tod etwas Zeit, um an diesen Ort zu kommen. Er selber wartet ein paar Tage, andere TKs warten bis zu einer Woche für einen solchen Jenseitskontakt. Tier erzählen diesen Kolleg*innen von dieser Brücke und dem Ort dahinter. So, wie sie mir anderes erzählen. Also scheint es sie zu geben oder auch nicht. Mehr dazu etwas später.

Mein Zugang zur Tierkommunikation

Ich nehme diese ganze Situation mit dem Jenseits etwas anders wahr, als zumindest mache meiner Kolleg*innen. Ich habe über mein Leben ebenfalls diverse Denkmodelle kennengelernt. Jedoch habe ich weiterhin eine große Offenheit gegenüber dem, was die Tierseele mir mitteilt. Auf jeden Fall ist mir diese Offenheit sehr wichtig. Ich habe nicht das vorgefertigte Konzept, dass es dieses „grüne Wiese“ geben muss. Daher suche ich auch nicht konkret danach. Da ich mir die Fähigkeit der Tierkommunikation, die ich schon als Kind praktizieren konnte, als Erwachsene selber wieder erarbeitet habe und dadurch keine komplexe Ausbildung besucht habe, fühle ich mich sehr frei in der Kommunikation. Ich wusste lange Zeit gar nicht, dass ich als Kind mit Tieren gesprochen hatte. Erst kürzlich erwähnte meine Mutter solche Ereignisse, an die sie sich erinnern kann. Daher habe ich mit der TK wohl nichts Neues gelernt, sondern bestehende Fähigkeiten lediglich reaktiviert. Das strukturelle Arbeiten und eben auch die Offenheit, habe ich vor allem aus der Tierenergetik übernommen. Aber dies soll nun kein Plädoyer dafür sein, bloß keine Ausbildung oder einen Grundkurs zur TK zu besuchen. Denn jeder Mensch braucht sicherlich verschiedene Arten des Zugangs zu diesem Thema. Ich möchte hier nur beschreiben, wie vorgefertigte Denkmodelle uns beeinflussen können und warum ich an das ganze Thema sehr spielerisch herangehe.


Ich kam über die Tierenergetik zur Tierkommunikation. Die Technik der energetischen TK wende ich noch heute an und gebe dieses an interessierte Menschen weiter. Die telepathische TK kam erst ein paar Jahre später hinzu. Ich lernte über einen Infoabend, wie ich über eine Meditation, mentalen Zugang zu einem Tier aufbauen konnte und erarbeitet mir seitdem alles selber. Dieses erarbeiten betraf vor allem ganz viel Praxis und üben mit verschiedensten Tierarten. Erst etwas später fing ich an, in Fachbüchern zu lesen und Vorträge zu hören.


Oftmals ist es so, dass verstorbene Tiere mir Dinge erzählen, die mir im ersten Moment sehr fremd erscheinen. Wie eine Rinder-Seele, die zumindest kurzfristig im Körper einer anderen Kuh war, um diese im Leben zu unterstützen. Andere erzählten von anderen Universen oder dass sie weiter bei ihren Menschen seien. Und auch für diese Beschriebe finden sich in der Literatur Belege, ebenso wie für die Regenbogenbrücke und die immergrüne Wiese. Andere Seelen waren wiederum bereits wiedergeboren, als z.B. Wildtier oder bei einem anderen Menschen.

Was denke ich nun über die Regenbogenbrücke?

Für mich ist es von großer Bedeutung, meine Offenheit zu bewahren. Ich suche nach keinem Tier auf oder über der Regenbogenbrücke, weil dies in meinem Kopf die einzige Möglichkeit ist. Ich lasse immer das Tier erzählen und mir zeigen, wo es ist und wie sein aktueller Zustand ist. Ebenso wenig gehe ich davon aus, dass Tierseelen auf jeden Fall wiedergeboren werden. Das mit der Wartezeit, bis zu einem ersten Kontakt nach dem Tod, sehe ich gar nicht so, wie manche Kolleg*innen. Denn die Seele ist, in meiner Wahrnehmung, immer erreichbar. So habe ich es vor kurzem auch von einem deutschen Medium gelesen. In meiner Wahrnehmung braucht die Seele manchmal etwas Zeit nach dem Tod und ist nicht umgehend bereit, ausführliche Gespräche zu führen. Dies kann kürzer (wenigste Stunden) oder länger (mehrere Tage) sein. Aber sie sagt dann im Gespräch von Beginn an genau, was sie braucht und wenn sie noch nicht für ein Gespräch bereit sein sollte. Wir stören sie dadurch nicht in ihrem Prozess. Ich mag diesen Ansatz deutlich lieber, als eine feste Regel des Wartens aufzustellen, obwohl ein Kontakt eigentlich bereits möglich wäre.


Wir Menschen scheinen immer wieder klare Konzepte zu lieben. Konzepte, wie eben eine siebentägige Wartezeit bis zum Kontakt nach dem Tod, Die Regenbogenbrücke oder auch ganz grundsätzlich, dass man ohne eine Ausbildung keine Tierkommunikation machen kann. Ich bin keine Freundin von solch starren "Regeln", auch wenn ich sicherlich nicht frei davon bin. Sie haben alle ihr Gutes, sollten aber meinem Empfinden nach nicht als unumstößliche Wahrheit angesehen werden. Ich habe gemerkt, dass je mehr ich mich von mentalen Limitierungen befreien kann, desto mehr (Universal-)Wissen kann angezapft werden.


Gibt es nun also die Regenbogenbrücke oder nicht? Das darfst du ganz alleine für dich entscheiden oder mit Seelen darüber sprechen. Wenn es sie für dich gibt und die Tiere es so erzählen, gut. Wenn nicht, auch gut. Egal was für einen Ort in der Unendlichkeit wir uns vorstellen, die Seele bleibt bestehen und trägt unendliche Weisheit in sich. Für mich persönlich, ist das eine entscheidende Erkenntnis und da scheinen sich "alle" Kolleg*innen und ich uns einig zu sein. Und selbst das, ist vielleicht nicht frei von Denkmodellen. Ich versuche einfach meine Offenheit gegenüber dem Unvorstellbaren zu erhalten und freue mich über jedes Gespräch, das ich mit einem lebenden Tier oder eine freien Seele führen darf. Am Ende finde ich es wichtiger zu wissen, wie es der Seele geht und was es für Botschaften für uns hat, als sich über einen Ort zu streiten.


In meiner bisherigen Praxis ist mir schon vieles begegnet:

  • 2 Seelen in einem lebenden Körper (zumindest für eine gewisse Zeit)

  • Seelen, die nach ihrem Tod denken noch in ihrem eigenen Körper zu leben

  • Seelen, die einen Ort nicht verlassen wollen (Hilfe für eine trauernde Tiermutter)

  • Wiedergeborene Seelen (unabhängig von der "ursprünglichen" Tierart)

  • Seelen, die in der Nähe ihres Menschen oder Familienmitglieder bleiben wollen

  • Seelen, die andere Aufgaben im Jenseits übernehmen

Dies alles und sicherlich noch mehr, scheint es zu geben. Denn die Tiere erzählten mir davon, noch bevor ich dazu ein bewusstes Denkkonzept hatte. Das ist für mich die Faszination an der Tierkommunikation! Und ich freue mich sehr, wenn ich auch dich und dein Tier begleiten darf.


Teile gerne deine Gedanken mit mir in den Kommentaren oder schreibe mir eine private Nachricht. Ich bin gespannt, von deinen Gedanken und Beobachtungen zu lesen.


 

Hier findest du weitere Infos zu meinen Angeboten:


Blog: Wie ich mit Tieren spreche


Tierkommunikation mit lebenden Tieren oder freien Seelen


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